Tag 11
Was war das für ein Krach heute morgen! Schon um fünf Uhr wurde Gögöl geweckt. Draußen unter seinem Fenster stand ein Umzugswagen, und kräftige Männer trugen verschiedene Möbel aus Gögöls Nachbarwohnung auf die Straße. Gögöl öffnete das Fenster und schaute neugierig hinaus. Nebenan war ebenfalls das Fenster geöffnet. Frau I. stand dort und blickte zu ihm hinüber.
"Guten Morgen", rief Gögöl, "was ist denn los?"
"J. zieht zu seiner Freundin! Ist er nicht ein Schwein?" schimpfte I.
Das verwirrte Gögöl sehr. J. war der Mann von Frau I. und sicher kein Schwein, denn Gögöl kannte Schweine aus dem Zoo. Außerdem fand er es seltsam, dass J. zu seiner Freundin zog, wo er doch eine Frau hatte.
Frau I. schien beim Umzug helfen zu wollen. Sie warf allerlei Sachen aus dem Fenster, die J. fluchend aufsammelte. Irgendwann fand I. wohl keine Sachen mehr und schleuderte Worte hinunter. Die meisten kannte Gögöl nicht, aber sie klangen sehr lustig. Viele Nachbarn hatten nun ebenfalls ihre Fenster geöffnet und riefen auch komische Wörter. Es war ein toller Krach in der Straße, denn alle schrien lauthals, dass man um die Uhrzeit nicht schreien dürfe.
Bald wurde es Gögöl zu laut, und er machte das Fenster wieder zu. Es dauerte noch eine halbe Stunde, bis der Umzugswagen mit J. davonfuhr, dann herrschte Ruhe.
Es war eine extrem laute Ruhe. Gögöl empfand das jedenfalls so. Die Nachbarwohnung war still, kein Streit von I. und J. war zu hören, denn J. war ja nun bei seiner Freundin und stritt sich mit der.
Auf einmal wurde Gögöl gewahr, wie sehr er sich an das ewige Gezänk seiner Nachbarn gewöhnt hatte. Es fehlte ihm entsetzlich. Und als er es nicht mehr aushielt, ging er aus, um Streit zu suchen. Er fand ihn schließlich in einem Kaufhaus. Dort stand ein kleiner Kasten mit einer Glasscheibe, und hinter der Scheibe standen zwei kleine Menschen, die sich stritten. Nun konnte Frau I. schweigen wie sie wollte, Gögöl hatte Streit auf Knopfdruck.
"Guten Morgen", rief Gögöl, "was ist denn los?"
"J. zieht zu seiner Freundin! Ist er nicht ein Schwein?" schimpfte I.
Das verwirrte Gögöl sehr. J. war der Mann von Frau I. und sicher kein Schwein, denn Gögöl kannte Schweine aus dem Zoo. Außerdem fand er es seltsam, dass J. zu seiner Freundin zog, wo er doch eine Frau hatte.
Frau I. schien beim Umzug helfen zu wollen. Sie warf allerlei Sachen aus dem Fenster, die J. fluchend aufsammelte. Irgendwann fand I. wohl keine Sachen mehr und schleuderte Worte hinunter. Die meisten kannte Gögöl nicht, aber sie klangen sehr lustig. Viele Nachbarn hatten nun ebenfalls ihre Fenster geöffnet und riefen auch komische Wörter. Es war ein toller Krach in der Straße, denn alle schrien lauthals, dass man um die Uhrzeit nicht schreien dürfe.
Bald wurde es Gögöl zu laut, und er machte das Fenster wieder zu. Es dauerte noch eine halbe Stunde, bis der Umzugswagen mit J. davonfuhr, dann herrschte Ruhe.
Es war eine extrem laute Ruhe. Gögöl empfand das jedenfalls so. Die Nachbarwohnung war still, kein Streit von I. und J. war zu hören, denn J. war ja nun bei seiner Freundin und stritt sich mit der.
Auf einmal wurde Gögöl gewahr, wie sehr er sich an das ewige Gezänk seiner Nachbarn gewöhnt hatte. Es fehlte ihm entsetzlich. Und als er es nicht mehr aushielt, ging er aus, um Streit zu suchen. Er fand ihn schließlich in einem Kaufhaus. Dort stand ein kleiner Kasten mit einer Glasscheibe, und hinter der Scheibe standen zwei kleine Menschen, die sich stritten. Nun konnte Frau I. schweigen wie sie wollte, Gögöl hatte Streit auf Knopfdruck.
goegoel - 23. Mai, 12:00


Scheußliche Wohngegend
der Nachbarschaft würde ich langsam entfliehen und in eine andere Wohngegend ziehen. Streit und Lärm kannst du dir per Knopfdruck doch aus den Fernsehenprogrammen herausladen. Oder hast du nur ein Radio und musst darum in ein Kaufhaus "fremdgehen"? Dann wärest du ja ein Schwein, aber ein ganz armes!
AFRHG
Ach, Goegoel
Aber Gögöl wird wahrscheinlich entfliehen müssen an Tag 1. Wir lassen uns überraschen.
:o)