Tag 7
Gögöl hat nun schon von diversen Seiten gehört, dass man gut zur Natur sein soll. Das findet er auch in Ordnung, denn meistens ist die Natur auch gut zu ihm. Abgesehen natürlich von dem Baum am Aachener Weiher, der Gögöl hasst, und abgesehen von der Wolke am 22. Januar, die ihn so furchtbar durchnässt hat.
Allerdings findet Gögöl es gar nicht so einfach, zur gesamten Natur gut zu sein, dafür ist sie einfach viel zu groß. Aber man kann ja klein anfangen. Vor seinem Haus ist ein Stück Natur, das Gögöl immer sehr leid tut. Es ist ein kleines Beet, in dem ein Baum wächst, der bis an Gögöls Fenster reicht. Außerdem gibt es dort noch ein paar kleine Pflänzchen, die ganz krank und traurig wirken.
Als Gögöl heute morgen an dieser Natur vorbeiging, sah er, dass auch anderen die traurige Verfassung aufgefallen war. Jedenfalls standen dort ganz viele Geschenke, welche die Pflanzen wohl fröhlich stimmen sollten: Einen alten Stuhl, einen Tisch und verschiedene Kisten mit gebrauchten Bücher hatte man neben den Pflanzen plaziert. Gögöl fand die Idee so schön, dass er direkt in seine Wohnung rannte, seinen Fernseher holte und ihn zu den restlichen Geschenken stellte.
"Brauchst du deinen Fernseher nicht mehr?" fragte Frau I., die gerade mit einer Kiste vorbeikam, die nach Kuh roch.
Gögöl schüttelte den Kopf und bekam ein schlechtes Gewissen. Seitdem ihm eine Sendung in diesem Fernseher Angst gemacht hatte, hatte er ihn nicht mehr angeschaltet.
Hoffenlich bekommt die Natur jetzt keine Alpträume vom Fernsehen, dachte Gögöl, als er weiterging. Aber sie musste den Fernseher ja nicht einschalten. Er war auch ausgeschaltet sehr hübsch.
Als Gögöl abends wieder an dem Stück Natur vorbeikam, bemerkte er mit Verwunderung, dass nicht nur alle Geschenke fort waren, auch das Beet war abgesehen vom großen Baum leer. Statt der traurigen Pflanzen war dort nur schwarze aufgewühlte Erde.
Die Natur war umgezogen und hatte ihre Geschenke mitgenommen. Wie gut ist, wenn man rechtzeitig schenkt, dachte Gögöl.
Allerdings findet Gögöl es gar nicht so einfach, zur gesamten Natur gut zu sein, dafür ist sie einfach viel zu groß. Aber man kann ja klein anfangen. Vor seinem Haus ist ein Stück Natur, das Gögöl immer sehr leid tut. Es ist ein kleines Beet, in dem ein Baum wächst, der bis an Gögöls Fenster reicht. Außerdem gibt es dort noch ein paar kleine Pflänzchen, die ganz krank und traurig wirken.
Als Gögöl heute morgen an dieser Natur vorbeiging, sah er, dass auch anderen die traurige Verfassung aufgefallen war. Jedenfalls standen dort ganz viele Geschenke, welche die Pflanzen wohl fröhlich stimmen sollten: Einen alten Stuhl, einen Tisch und verschiedene Kisten mit gebrauchten Bücher hatte man neben den Pflanzen plaziert. Gögöl fand die Idee so schön, dass er direkt in seine Wohnung rannte, seinen Fernseher holte und ihn zu den restlichen Geschenken stellte.
"Brauchst du deinen Fernseher nicht mehr?" fragte Frau I., die gerade mit einer Kiste vorbeikam, die nach Kuh roch.
Gögöl schüttelte den Kopf und bekam ein schlechtes Gewissen. Seitdem ihm eine Sendung in diesem Fernseher Angst gemacht hatte, hatte er ihn nicht mehr angeschaltet.
Hoffenlich bekommt die Natur jetzt keine Alpträume vom Fernsehen, dachte Gögöl, als er weiterging. Aber sie musste den Fernseher ja nicht einschalten. Er war auch ausgeschaltet sehr hübsch.
Als Gögöl abends wieder an dem Stück Natur vorbeikam, bemerkte er mit Verwunderung, dass nicht nur alle Geschenke fort waren, auch das Beet war abgesehen vom großen Baum leer. Statt der traurigen Pflanzen war dort nur schwarze aufgewühlte Erde.
Die Natur war umgezogen und hatte ihre Geschenke mitgenommen. Wie gut ist, wenn man rechtzeitig schenkt, dachte Gögöl.
goegoel - 27. Mai, 12:00

