Tag 3
Gögöl hat überhaupt nichts gegen Bäume. Im Gegenteil, er mag sie recht gerne. Er liebt es, im Sommer zu ihren schattigen Füßen zu sitzen. Er riecht mit Freude ihre knospenden Blüten im Frühling. Er tanzt unter ihren fallenden Blättern im Herbst, und selbst im Winter bewundert er ihre schneeverzierten Äste als Kunstwerke der Natur.
Nur einen Baum mag Gögöl nicht. Er steht am Aachener Weiher. Und Gögöl weiß mit absoluter Sicherheit, dass jener Baum Gögöl hasst. Früher wußte er es nicht. Er spazierte an einem sonnigen Tag am Aachener Weiher entlang, als plötzlich ein Knirschen über seinem Kopf Unheilvolles verkündete. Gögöl konnte gerade rechtzeitig zur Seite springen, als ein gigantischer Ast mit einem dumpfen Schlag auf den Boden fiel. Gögöl starrte verwundert auf den Baum. Jener starrte zurück, hasserfüllt und böse. Gögöl bekam Angst und lief davon.
Eine Zeit lang wusste Gögöl nicht, wie er mit dieser Situation zurecht kommen sollte. Gögöl wollte von allen geliebt werden, und dieser Baum hasste ihn. Schließlich schlich er eines Nachts mit einem Fuchsschwanz bewaffnet zum Aachener Weiher. Er wollte den Baum fällen. Es erwies sich als ein unmögliches Unterfangen. Nur mühsam fand die Säge Eingang in die mächtige Rinde. Ständig kamen Leute vorbei, und Gögöl musste seine Arbeit unterbrechen. Als schließlich der Fuchsschwanz brach, gab Gögöl es auf.
Naja, dachte er, als er die zerbrochene Säge in den Mülleimer warf, man kann halt nicht von allen geliebt werden.
Dennoch ist er nie mehr am Aachener Weiher gewesen. Er fürchtet das höhnische Rascheln der Blätter des Baumes.
Nur einen Baum mag Gögöl nicht. Er steht am Aachener Weiher. Und Gögöl weiß mit absoluter Sicherheit, dass jener Baum Gögöl hasst. Früher wußte er es nicht. Er spazierte an einem sonnigen Tag am Aachener Weiher entlang, als plötzlich ein Knirschen über seinem Kopf Unheilvolles verkündete. Gögöl konnte gerade rechtzeitig zur Seite springen, als ein gigantischer Ast mit einem dumpfen Schlag auf den Boden fiel. Gögöl starrte verwundert auf den Baum. Jener starrte zurück, hasserfüllt und böse. Gögöl bekam Angst und lief davon.
Eine Zeit lang wusste Gögöl nicht, wie er mit dieser Situation zurecht kommen sollte. Gögöl wollte von allen geliebt werden, und dieser Baum hasste ihn. Schließlich schlich er eines Nachts mit einem Fuchsschwanz bewaffnet zum Aachener Weiher. Er wollte den Baum fällen. Es erwies sich als ein unmögliches Unterfangen. Nur mühsam fand die Säge Eingang in die mächtige Rinde. Ständig kamen Leute vorbei, und Gögöl musste seine Arbeit unterbrechen. Als schließlich der Fuchsschwanz brach, gab Gögöl es auf.
Naja, dachte er, als er die zerbrochene Säge in den Mülleimer warf, man kann halt nicht von allen geliebt werden.
Dennoch ist er nie mehr am Aachener Weiher gewesen. Er fürchtet das höhnische Rascheln der Blätter des Baumes.
goegoel - 31. Mai, 12:00

